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es gibt keine Kampfhunde |
Kali

Chefin
    

Dabei seit: 06.03.2009
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Morgen
Agila-Haustierversicherungen hat eine Umfrage gestartet.
Ganz einfaches Thema, gibt es Kampfhunde?!
Das Ergebnis: 72,8% der knapp 600 Befragten sagen NEIN!
Schön, dass das die Bevölkerung so sieht, wäre nett, wenn sich die Regierung ausnahmsweise an das orientieren würde, was die Bevölkerung denkt.
Übrigens denken nur 2,6% der Befragten, dass diese "Kampfhunde" nix in unserer Gesellschaft verloren haben
Ist doch schonmal ein Erfolg der ganzen Aufklärungssachen.
__________________ liebe Grüße
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06.07.2011 18:43 |
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Artemiss1981

Foren Gott
 

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Herkunft: Leipzig Vorname: Diana
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Hallo,
die Umfrage und vor allem das Ergebnis find ich auch super. Sowas sollte unsere Regierung mal überdenken, aber leider kommt das bei denen nicht wirklich an
__________________ Liebe Grüße
Diana
An meiner Meinung halte ich fest, also verwirrt mich nicht mit Tatsachen.
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08.07.2011 17:54 |
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Kali

Chefin
    

Dabei seit: 06.03.2009
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Themenstarter
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Das Verhalten eines Hundes hängt nicht von der Rasse ab
Achtjähriger von Schäferhund gebissen
VIER PFOTEN warnt vor Pauschalurteilen
Erneut ist ein Kind in Folge einer Beißattacke verletzt worden. Ein Achtjähriger wurde in Herdecke/Nordrhein-Westfalen von einem freilaufenden Schäferhund gebissen, obwohl das Tier von den Besitzern zurückgerufen wurde. VIER PFOTEN warnt davor, die Schuld bei dem Tier zu suchen und klärt über die Rolle der Hundehalter auf.
Experten im In- und Ausland sind sich einig, dass die Rassezugehörigkeit kein ausschlaggebender Faktor ist, der einen Hund automatisch als aggressiv ausweist. Es ist der Faktor Mensch, der für das Fehlverhalten der Tiere verantwortlich ist. Missverständnisse in der Kommunikation zwischen Mensch und Hund oder gar Gewalt gegenüber dem Tier führen nicht selten zu gefährlichem Verhalten. Falsch gehalten und nicht verstanden kann jeder Hund aggressiv werden – egal ob Pekinese oder Rottweiler.
Das Verhalten eines Hundes hängt nicht von der Rasse ab
Rasselisten, die je nach Bundesland unterschiedliche Hunderassen als gefährlich einstufen, sind nicht nur irreführend und mit Vorurteilen belastet, sondern bringen auch keinen Nutzen für die öffentliche Sicherheit. Ein verantwortungsloser Halter kann auch einen Schäferhund, der beispielsweise die Beißstatistiken anführt und nicht auf der Liste gefährlicher Hunde geführt wird, durch falsche Erziehung oder die entsprechende Ausbildung „scharf“ machen. Ebenso verhält es sich mit allen anderen Rassen, die nicht als sogenannte „Kampfhunde“ geführt werden.
VIER PFOTEN plädiert für die Einführung eines Hundeführscheins sowie strenge Regelungen für Hundetrainer.
Erziehung, die auf Unterdrückung, Einschüchterung und Strafe basiert, kann aus dem liebsten Hund einen aggressiven Beißer machen. „VIER PFOTEN empfiehlt ein partnerschaftliches Training, das durch Belohnung und Motivation eine funktionierende Mensch-Hund-Beziehung garantiert und letztendlich damit auch Sicherheit gewährleistet“, so Birgitt Thiesmann von VIER PFOTEN.
Mehr Informationen: Kein Grund zum Beißen - Begegnung mit Hunden
__________________ liebe Grüße
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27.07.2011 13:22 |
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Kali

Chefin
    

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Morgen
Ich möchte da mal auf einen Artikel hinweisen, der zwar in der Bild am Sonntag war, aber von einer Hunde-Buch-Autorin geschrieben wurde.
Man darf nicht immer alles glauben, was man liest - schon gar nicht, wenn es um das Angstmacher-Thema "Kampfhunde" geht.
"Ihr Kampfhund zerfleischt ihr Kind!"verkündete eine Schlagzeile vor einer Woche, eine andere: Erst der 15. Schuss stoppt Bestie - Kapmfhunde zerfleischen Mädchen" eine andere, eine dritte: "Kampfhunde zerfleischten Tochter fast - Mutter wars egal".
Von "Bestien" war die Rede - die Wirklichkeit sah dabei anders aus:
Die 14jährige Amelie war zu Hause mit den Familienhunden Tonka und Merlin, einem Boxer-Mischlig und einer American Bulldog: Eine Rasse, die in Bayern, Hessen und NRW als "Listenhunde der niedrigen Kategorie" geführt werden, nach der die Hunde nach einem Wesenstest wie "normale" Hunde gehalten werden können.
Keine "Kampfhunde" also; ohnehin lehnen alle Verhaltenswissenschaftler, die Arbeitsgemeinschaft der Diensthundeführer der Polizei, die Bundestierärztekammer oder der Verein für das deutsche Hundewesen (VdH) diese Bezeichnung ab, weil als erwiesen gilt, dass die Gefährlichkeit eines Hundes nicht an dessen Rasse festgemacht werden kann.
Amelie jedenfalls war Mitglied im Hundeverein und hatte einen Sachkundenachweis, Tonka war "Deutscher Meister" in der Begleithundeprüfung.
Tonka und Merlin gerieten in einen privaten Revierstreit und bissen sich: Kommt in den besten Familien vor, zwischen den edelsten Hunden. Die 14jährige versuchte, die beiden großen Rüden zu trennen, woraufhin sie gebissen wurde.
Wenn Hunde sich wirklich in der Wolle hbaen, merken sie keinen Unterschied zwischen dem Ohr des anderen Hundes oder dem Arm des wohlmeinenden Besitzers. Niemand, der bei Verstand ist, geht zwischen zwei große kämpfende Hunde.
Das Mädchen schrie nach den Nachbarn, die mit einer Harke auf die Hunde einschlugen, um sie zu trennen. Die Haustür ließen sie dabei offen, worauf die erschrockenen, jetzt zusätzlich verletzten Hunde hinausliefen. Ein anderer Nachbar, vom Krach alarmiert, rief die Polizei. "Schwer verletzt liegt Amelie H. im Eingangsbereich des Reihenhauses. Die Arme der 14 jährigen sind zerfetzt - tiefe Bisswunden!" schrieb eine Zeitung. Natürlich hatte das Mädchen einen Schock. Ihre anschließende Behandlung in einem Krankenhaus - das sie umgehend wieder nach Hause schickte - war Standardbehandlung nach einem Hundebiss. Ihre Arme waren weder "zerfleischt", noch "zerfetzt".
Die Polizei eskalierte die Situation nun endgültig. "Die Kampfhunde streiften blutüberströmt durchs Dorf - Großalarm für Polizei und Feuerwehr!" schrieb eine Zeitung. Die Polizei wies tatsächlich per Megafon alle Nachbarn an, unbedingt in ihren Häusern zu bleiben, zu ihrem eigenen Schutz. Ein Feuerwehrwagen überfuhr den einen Hund, ein Polizist - der offenbar dringend zum Schießtraining muß - benötigte 15 Schüsse, um den anderen, jungen Hund zu erschießen. Die "Mutter, die Hundehalterin, trauerte nach dem schlimmen Zwischenfall um die getöteten Kampfhunde" , empörte sich ein Blatt. - Auch das Kind trauert verzweifelt um seine beiden Hunde. Sie wird das erlebte Trauma so schnell nicht überwinden, geschweige denn je wieder um Hilfe rufen, wenn es ein Problem hat.
Aus einem Hundestreit wurde ein Inferno, aus dem nur Opfer hervorgehen.
Link
__________________ liebe Grüße
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24.10.2011 21:38 |
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Kali

Chefin
    

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11.01.2012 15:32 |
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